Manuelle Lymphdrainage 

„Alles muss fließen, damit es dem Körper gut geht“ – das Grundprinzip der Manuellen Lymphdrainage 

Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.

Ludwig Börne 

Kommt es zu einem Stau der Flüssigkeit, äußert sich dies in den meisten Fällen durch schmerzhafte Gewebsschwellungen (häufig an den Armen und Beinen). Die Ursache hierfür liegt in einer Funktionsstörung des Lymphsystems, wodurch Eiweiße und Gewebsflüssigkeit schlecht transportiert werden. 

In diesem Zusammenhang ist zwischen einem primären und sekundären Lymphödem zu differenzieren.

Primäres Lymphödem
Bereits bei der Geburt wird eine Fehlbildung des Lymphsystems erkannt.

 

Sekundäres Lymphödem
Äußere Faktoren führen zu einer Schädigung des Lymphsystems. Mangelnde Bewegung und Übergewicht gelten hierbei als Risikofaktoren. 

Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Spezialform der Massage. Sie hilft die Pumpfunktion der Gefäße durch rhythmische und kreisende Bewegungen anzuregen, damit der Abfluss gestauter Flüssigkeit über das Lymphsystem gefördert wird. 

Das Gewebe wird weicher, schwillt ab und Ihre Schmerzen werden gemildert.

Übliche Indikatoren sind Lymph- oder Lipödeme, Phlebödeme, Sportverletzungen oder die Nachsorge einer Krebserkrankung. Eine Verordnung erfolgt mit oder ohne begleitende Kompression. Die Dauer einer Behandlung bei Physio. L3 umfasst 30, 45 oder 60 min – je nach Schweregrad der Erkrankung.